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Der Verkäufer ist irgendein Bootshändler in Saarbrücken. Er half mir die Poweriser anzuziehen & stützte mich bei den ersten Schritten..
Erster Eindruck: Lern ich nie.
Die ersten Minuten hat mich der Verkäufer gestützt. Nach ca. 5-10 Minuten traute ich mich die ersten Schritte ohne Stütze zu machen. Das war schon relativ ermutigend.
Einen ruhigen alphaltierten Weg gesucht, auf dem wenig los ist. Dort ca. 1 – 1,5 Stunden herumgelaufen. Quasi die ersten Schritte allein. Problematisch sind Steigungen und vor allem Gefälle. Beim Gefälle fangen die Dinger an zu federn.
Wichtig: Poweriser federn. Dadurch íst es nötig, die Beine etwas mehr zu heben, als beim normalen Gehen. Also ein wenig Storchenschritt. Schlurfen ist unbedingt zu vermeiden. Nimmt einem die Kontrolle. Also unbedingt Beine heben.
Habe versucht, schneller zu laufen (Joggen mit angezogener Handbremse ;-) und habe mich irgendwann auf die Fresse gelegt. Aber nichts passiert, dank den Schonern. Musste mich dann an einem Baum hochziehen. Allein kommt man nicht mehr auf die Beine.
Die Beine ermüden beim schnelleren Laufen recht schnell. Dadurch macht man leicht Fehltritte (ein leichtes Schlurfen reicht, um das Gleichgewicht zu verlieren). Um diese Fehltritte wieder auszugleichen müssen die Beine fit sein. Sind sie das nicht, kann man nicht schnell genug auf die ungewöhnlichen Bewegungen reagieren und fällt.
Darum: Zu Beginn erst Gefühl für die Dinger bekommen. Hauptsächlich langsam gehen, wie bei einer Wanderung. Wenn man joggen möchte, dann nur 10-50m weit. Das genügt.
Das Fallen hat mir nicht gut getan. Es ist zwar nichts passiert, aber ich habe eine Art Angstgefühl. Das nimmt ein wenig den Spaß.
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