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iDJ2-Testbericht

Was macht man mit einem neuen Gerät? Ausprobieren. Also sofort den iPod draufgesteckt & losgeDJt. Doch ganz so einfach ist es erst mal nicht. Es fehlt eine so genannte Libary. Man hat dann zwei Möglichkeiten:

  1. Entweder lässt man sie gleich vom iDJ2 erstellen. Das dauert allerdings ewig. Bei meinen Tests íst das Gerät damit niemals fertiggeworden.
  2. Oder man hat seine Songs auf dem iPod wie auf einer normalen Festplatte in einer Verzeichnisstruktur gespeichert. Dann funktioniert der iPod wie eine externe Festplatte (siehe unten). Dies ist allerdings nicht die normale Art, wie Musik auf dem iPod synchonrisiert wird (von iTunes o. ä.).

Was kann man also tun?

Externe Festplatte

Schnell eine externe Festplatte per USB angeschlossen. Man kann damit arbeiten. Wie gut, hängt jedoch von der eigenen verwendeten Ordnerstruktur ab, denn wenn man schnell etwas sehen (oder hören) will, muss man sich mühselig durch Verzeichnisebenen klicken. Das geht, ist aber vom Spaßfaktor her eingeschränkt. Auch die Songs werden irgendwie erst analysiert. Sie brauchen mehrere Sekunden, bis sie endlich im Deck verfügbar sind. Furchtbar nervig.

iPod Direct Mode

Klingt cool, ist aber ohne Anleitung kaum aufzufinden. Man kann den iPod normal verwenden oder im Direct Mode. Was ist das?

Der iDJ2 bringt eine Art Bedieninterface für den iPod mit. Damit kann ich den iPod bedienen. Mehr aber auch nicht. Numark nennt es Direct Mode. Hier geht nichts mit zwei Decks. Man bedient lediglich den iPod. Aber dieses Programm eignet sich, wenn man das Ding einfach mal auf Duke-Box-Modus laufen lassen will. Profi-DJs werden dies vielleicht weniger verwenden. Ich konnte es schon brauchen.

Die Sache wirkt etwas fuddelig und manchmal will mein iDJ2 nicht in den Direct Mode wechseln. Ohne diesen ist ein unbehandelter iPod allerdings mit dem iDj2 nur dann verwendbar, wenn er seine Songs irgendwo in einer Verzeichnisstruktur liegen hat. Aber das hatte ich ja schon geschrieben.